"Seit vielen Jahren verfolge ich die kompositorische Entwicklung von Stefan Thomas. Ohne jegliche Übertreibung kann ich sagen, dass er für mich einer der interessantesten Komponisten der jungen deutschen Generation ist."
(Prof. Krzysztof Meyer) 

Der französische Komponist Arthur Honegger hat einmal, sinngemäß, gesagt, dass ein Komponist jemand sei, der an einer gutartigen Krankheit erkrankt ist.
Er kann einfach nicht anders, als permanent an und in Musik zu denken.
Ich befürchte, dass auch ich von diesem Virus infiziert bin, gegen das offensichtlich noch kein Mittel gefunden wurde (und hoffentlich auch so schnelle keines gefunden werden wird).
Verschlimmert wurde meine Situation dadurch, dass ich vielen Leuten begegnet bin, denen es ähnlich wie mir erging. An erster Stelle wäre da mein erster Kompositionslehrer Gehrhard Schedl zu nennen, bei dem ich von 1982-1990 Komposition an Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt studierte und natürlich auch meine späteren Lehrer Krzysztof Meyer in Köln und Tristan Keuris, bei dem ich 1995 mein Examen in Utrecht absolviert habe.
Gleichermaßen viel verdanke ich den vielen hervorragenden Interpreten, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, näheres hierzu können Sie den Links entnehmen.
Neben meinen Lehrern haben mich viele andere Komponisten und Kompositionen beeinflusst, wobei sich meine Vorlieben im Laufe der Jahre  verändert haben und gewiss auch weiter verändern werden. In den letzten Jahren beschäftige ich mich auch verstärkt mit den Möglichkeiten der elektronischen Musik. Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, dass die Elektronik niemals die Instrumentalmusik verdrängen oder ersetzen wird, faszinieren mich an Synthesizern, Samplern etc. deren Möglichkeit zu flexibler und dennoch sehr präziser Intonation. In meinem Zyklus "Xenophonien" forsche ich nach neuen Klängen, die nicht auf herkömmliche Weise harmonisch sind und die deshalb auch nicht zu herkömmlich gestimmten Skalen passen. Ich bin gespannt, wohin mich diese Forschungsreise führen wird.